Bolivien im Winter
In Bolivien ist gerade Winter - haben mir alle gesagt! ich wollts ja keinem glauben! …aber die -15 bis -20 grad haben es dann doch glaubhaft gemacht!
Zurucke aus Rurrenabaque in die kaelte von La Paz, haben wir hier noch einen Tag verbracht um die obligatorischen Einkaeufe zu erledigen! Auf der Suche nach schoenen Stofftuechern und Haengematten, sowie gefaelschten Adidasjacken usw, hat es uns auf den groessten Schwarzmarkt von ganz Bolivien getrieben, der sich auf der Anhoehe von La Paz befindet. Von hieraus erstreckt sich das ganze Ausmass dieses Flohmarktes auf mehrere Kilometer und man weiss gar nicht wo man hinschauen soll - der Muell scheint verkaufsbereit sortiert!
Nach erfolgreicher Shoppingtour haben Timo und ich uns auf den Weg nach Uyuni gemacht, wo wir die Salzwueste besichtigen wollten. In einer 3 Tagestour haben wir das auch. Eigentl kann man mit Worten diese Dimension , Weite und Schoehnheit gar nicht beschreiben, die ein Gefuehl von Freiheit wecken und die Lebensgeister in dieser Kaelte. Hier war ich schon besser praepariert, als zuvor, trozdem ist die eisige Kaelte in die knochen gegangen und man konnte es oft nicht lange ausserhalb des Jeaps aushalten!
Ich wuerde hier am liebsten Bilder sprechen lassen, aber leider ist mir das Hochladen nicht moeglich und ich finde, Worte koennen nicht wieder geben, was ich hier erlebt habe!deshalb muesst ihr euch noch ein wenig gedulden!
Nach der Salzwueste sind wir im Eiltempo weiter nach Tupisa, Tarija und Villamontes. Auf diesem Weg hat uns anfangs die Kaelte begleitet und die Busfahrten waren kein Kinderspiel, bei gefrorenen Fensterscheiben, schreienden Kindern und Eisfuessen! Aber zum Glueck sind wir doch eines Tages in Villamontes angekommen, was keine besonders schoene Stadt ist, aber schon um einiges waermer und auf dem Weg nach paraguay ein zwangslaeufiger Halt ist.
Die Busfahrt nach Paraguay war eine meiner interessantesten. Ich weiss nicht, wieviel Stops wir gemacht haben, aber nach Drogen oder anderen Schmuggelwaren sind wir nicht nur einmal kontroliert worden und das nicht zu unrecht!!! kurz nach der paraguayanischen Grenze und ewigen Durchsuchungsprozederen, mit Hund und allem was dazu gehoert, hat die Busfraktion ihren ganzen Ballast abgeworfen - mitten im Nichts aus dem Fenster wurden diverse Paeckchen geschmissen und mir nichts dir nichts aufgesammelt. Unsere drei dicken Busmaedels haben auch gleich mehrere Taschen mit gehn lassen - wer weiss, was da drin war!?
Naja, wir sind ja heile angekommen in Asuncion, der Hauptstadt von Paraguay, die mir auch ganz gut gefallen hat muss ich sagen! Aber nach den vielen Tagen hoch oben in den Bergen, kam mir Paraguay doch ziemlich platt vor - kein Huegel weit und Breit! Trotzdem hat es einige schoene Orte und Gebaeude, wo es direkt am Fluss gelegen ist. Erschreckend und faszinierend zu gleich war, dass die Slums einfach so unerwartet auftauchen und fast schon in das Stadtbild eingeflochten sind.
Wieter gings dann zur Cuidad del Este, der letzten Stadt in Paraguay, bevor man auf die brasilianische oder argentinische Seite uebertritt und sich die beruehmten Wasserfaelle von Iguazu ansieht. So auch wir! heute mittag, leider bei etw schlechtem Wetter haben wir einen oder auch mehrere Blicke auf dieses wunderschoene Naturwunder geworfen.Atemberaubend, kann ich nur sagen, es ist einen Besuch wert!









