Desperdida de Lis, Marijn, Emilio y Pablo + mi viaje a Utila + otra 3 semanas
Um ehrlich zu sein, hat mir in den letzten Wochen einfach die Lust und Muse gefehlt, bei den ganzen Stunden, die ich Berichte schreibend voor dem Computer saß - und jetzt ist er auch schon auf dem Weg nach Deutschland und ich darf zum Glück gebrauch machen von Omars Computer(Esposo/Ehemann von Johanna - auch mittlerweile gut und heile angekommen in Honduras.
Viel Neues ist passiert und die Zeit scheint zu fliegen. Nun sind es schon 4 Wochen her, dass Lis, Marijn, Emilio und Pablito(Joep) ihren Abschied nach (für Lis) beinahe 20 Jahren Honduras gefeiert haben und sich auf den Weg zurück nach Europa gemacht haben. So konnte ich auch Lis nach 8 Monaten Leben und Arbeiten miteinander noch einmal beim Harfe spielen bewundern, wie sie mit einer Leichtigkeit die Seiten rauf und runter streicht um nebenbei für den kleinen Neuankömmling der Familie zu sorgen. Wenn ich jetzt daran zurück denke, steht mein eigener Abschied vor meinem inneren Auge, was sich so noch gar nicht mit mir vereinen lässt, da ich doch noch soo viel vor habe.
Doch Einiges konnte ich in den letzten von meiner To-Do-Liste abhacken, wie auch den Utila-Urlaub und meinen zweiten Tauchkurs. Auf Utila spielen Zeit und Sorgen keine Rolle, alles scheint einfach und sorglos, so bin ich letzten Endes auch zwei Wochen auf dieser Insel versumpft und habe es einfach genossen am Strand zu liegen, die Sonne und das Meer zu genießen! Hier tat sich eine andere Welt auf, so ganz weit weg von all dem Stress, der Hektik und dem Gestank der Stadt, der jetzt, wo ich zurück bin schlimmer geworden zu sein scheint.
Ich hatte zwei wirklich wunderschöne Wochen, mit tollen Naturerlebnissen, ganz zu schweigen von meinem ersten Nachttauchgang, der mir die Sterne des Meeres zum Vorschein gebracht hat. Vom Dach des Wassertanks hat sich Karla und mir die ganze Weite und Schönheit der Insel offenbart und unserem eh schon glücklichem Zusammentreffen einen Klecks Sahne versetzt.
Ich bin um einige Erfahrungen und Freundschaften reicher! Ohne diesen Urlaub, wäre ich wohl mit meinen lieben, neuen Amigas kaum in die Nähe der Busenfreundschaft gekommen - was zwei Wochen Utila da so ausmachen können!
Zurück in Tegus hat mich erstmal der Alltag und das Leben in der Stadt eingeholt. Mir ist wirklich bewust geworden, wie wichtig Natur, Grün und Freiheit sind - mein Herz schreit danach - noch immer! Ich kann es kaum glauben, dass schon wieder so viel Zeit vergangen ist, seitdem ich zurück bin aus Utila! Die Ferien gehören der Vergangenheit an und haben kaum noch Effect auf die Zukunft, mein Akku scheint nach dem ewigen Schreiben von Uniarbeiten schon wieder aufgerbaucht!
Trotzdem, es macht immer noch Spass! Einen Prozess mit einem Jugendlichen abschliessen zu können, eine Evaluation zu schreiben und diese dann an den jenigen überreichen zu können um ein strahlendes Lächeln zu bekommen und den Gesichtsausdruck der Ungläubigkeit zu sehen, belohnt die ganze Arbeit die man macht. So freue ich mich auch jetzte, dass ich das, was ich erreicht habe, woran ich 9 lange Monate gearbeitet habe, langsam zurück lassen kann, mit einem guten Gefühl weiterreise und die Sicherheit habe, dass alles bei Johanna in guten Händen ist!
Unsere Zusammenarbeit klappt wirklich gut, ich bin immer wieder überrascht, wie schön und einfach alles läuft zwischen uns, wir sind wirklich zu einem Team geworden in den letzten Wochen und konnten so inzwischen mit der Mädelsgruppe beginnen, die erfolgversprechend zu sein scheint. Diese Arbeit birgt noch einmal ganz neue Erfahrungen, in der ich eine observierende Rolle einnehmen kann, Verantwortung aus der Hand geben kann, vom Zuschauen lerne und trotz alle dem Teil de Ganzen bin. Im Endeffekt ist alles gar nicht so schwer, wie ich dachte, es braucht eben nur seine honduranische Zeit en bisschen europäisches Organisationstalen und eine ordentliche Packung Anpassungsfähigkeit, dann klappt das schon.
Ähnlich sieht es aus mit meinem Projekt für die Holzwerkstatt, obwohl das Design für den Arbeitstisch schon fertig ist, braucht es so seine Zeit, bis sich Roberto dazu entschliessen kann zu der Tischlerei zugehen, die Holzteile anfertigen zu lassen, so dass wir diese dann in Arte Acción zusammen setzten könne - aber wie heisst es so schön, die Hoffnung stirbt zu letzt, deshalb werde ich auch Alles geben um Alles möglich zu machen, in den letzten drei Wochen! (Falls nicht, kann ich immer noch alles vertrauensvoll in Johannas Hände geben!)
Die Ausflüge in die Natur sind doch immer wieder überlebenswichtig, in diesem Stadtdschungel! So hab ich glücklicherweise an den letzten Wochenenden das Grün Honduras in mich auf genommen - alles noch ein letztes Mal!
Zum letzten Mal Reiten mit Sonja und Olvin in den Bergen von Valle de Angeles:
Die Stille hören nach dem lauten Geschwätz der Stadt ist etwas Wundervolles und dabei noch auf einem Pferderücken den Blick über die Berglandschaften rund um Tegucigalpa schweifen zu lassen - da möchte man am liebsten laut schreien um das Echo zurückschallen zuhören!
So hatten wir auch am Wochenende darauf einen etw stressigen, aber doch geselligen Ausflug an einen Fluss in der Nähe de la Tigra(Nationalpark). Der Hund von Omar hat zum ersten Mal fahren auf der Paila(Pickupablage) geübt und sich vor lauter Aufregung und Stress vollgeschissen - kann passieren!
Ansonsten war es wirklich schon, begleitet von den beiden Musikaten mit Hintergrundmusik und guter Laune.
Dieses Wochenende haben wir Mareikes Geburtstag in Trujillo gefeiert, eines der am nördlichsten Städte Honduras. Im Kiwi-House, haben wir uns nach 12 stündiger Fahrt niedergelassen und direkten Gebrauch gemacht von dem hauseigenem Strand - wunderbar! Am nächstem Tag haben wir die Zeit vertrieben mit Strandgammeln, Kuchenessen und Pinatazerschlagen(selbstgebastelte Puppen, gefüllt mit Süssigkeiten, die an Kindergeburtstagen die Attraktion überhaupt sind).
Zum Abendessen haben wir uns auf gemacht nach Trujillo um Pescado tipico zuessen - soo viieeel leckeres Essen - und das wo ich mich eh schon so aufgebläht fühle nach dem ganzen Frustfressen, der letzten Wochen - naja, da macht das auch nichts mehr aus! Ich gehe übrigens davon aus, dass ich diese Pfunde auf meiner Reise wieder verlier - um gut in Deutschland anzukommen!
Die Nacht haben wir damit verbracht von einem Ort zum andern zu pendeln - so begann alles mit dem Reggaetonschuppen, über ein Garifunagettho(wo mich Transe Kassandra abschleppen wollte - mit einem sehr festen Griff muss ich sagen!;-)) bishin zu einem Technoschuppen von 15-jährigen.
Ende gut Alles gut, sind wir gestern spät abends nach einer langen Fahrt (mit Unterbrechung in Triunfo de la Cruz/ Garifunadorf) heile wieder in Tegus angekommen und konnten heute morgen das gemietete Auto ganz wieder abgeben!
….weiter gehts mit der Arbeit!













