4 tage nicaragua, 6 tage tegucigalpa und 2 tage amapala
Wir konnten es tatasaechlich nicht lassen und haben uns ein zweites mal getroffen - Jana und ich!!
Bis wir uns dann allerdings letzten Endes in die Arme schliessen konnten, hat es doch noch ein bisschen gedauert - ich musste erstmal 10 stunden busfahrt und drei stunden langes Warten hinter mich bringen und Jana eine aufregende Reise von 14 stunden, bis wir dann wieder gluecklich vereint waren. Zum Glueck war das Hostel schoen, also konntenwir uns gleich in die wunderschoene Stadt auf machen, wo wir in dem schoenstem, suessestem und gemuetlichstem Restaurant der gazen Stadt gegessen haben - und nicht zu wenig!;-) Es war ein rundum schoeer Abend, voller Wiedersehensfreude, vielen neuen Geschickten, leckerem Essen, Wein und dem besten Nachtisch seit langem!
Am naechsten Morgen gings schon gleich weiter nach San Juan del Sur, mit min. 4 verschiedenen Bussen, sind wir am Mittag endlich angelant. Ich muss sagen, diese Busse sind schon etwas ganz Besonderes!Braucht man irgendetwas fuer den Haushalt, das Kind, die Schoehnheitspflege oder einfach nur eine kleine Leckerei fuer zwischen durch - setzt dich in einen Bus und du bekommst von allem etwas!!!
Da passieren dann auch noch so komische Sachen, dass man tatsaechlich und wahrhaftig vor den Kopf gestossen wird! Beim Umsteigen in Rivas, ist doch tatsaechlich so ein Verrueckter a gekommen und hat mir direkt mal eben eins auf die Nuss gegeben - ich war viell perplex! …und nicht nur mir und nicht nur einmal, nein da kam er doch gleich noch mal an - aber was machen, mehr als ein bisschen schimpfen und versuchen diesen Anschlaegen aus dem Weg zu gehn, kann man ja nicht machen!;-)
Jedenfalls, haben wir es uns dann in San Juan del Sur gut gehn lassen am Strand, klaro mit lecker Essen und einer netten Bar am Abend. In Anbetracht der Kuerze der Zeit, haben wir uns entschlossen gleich am naechsten Morgen zur Isla Ometepe zu fahren. Was fuer eine gute Entscheidung. Abgesehen von den Betten(ich sag nur Holz im Ruecken), war das Hostel total schoen. An einem kleinen einsamen Strand, wo die Frauen ihr e Waesche gewaschen haben und Kuehe und Fohlen im Wasser saufen.
Nette Leute haben wir auch noch kennen gelernt und mir ist zum Glueck nichts passiert, als ich im See schwimmen war - jaaa hier gibt es Haie - kaum zu glauben,aber war. Der Nicaraguasee, ist der einzige Suesswassersee, in dem es Haie gibt!
Am Abend ham wir nen superleckeres Buffet bekommen - in einem Hostel!hehe
Am naechsten Tag mussten wir schon wieder zurueck nach Granada, wo wir nochmal im gleichen Hostel und im gleichen Restaurant waren - es war einfach zu gut!!!;-)
Am Sonntagabend sind wir dann in Tegus angekommen, wo wir gleich von Luise und Mareike(zwei deutsche Maedels, die ich hier kennen gelernt hab - arbeiten in einem Kinderheim) empfangen, die einen Schlafplatz gesucht haben.Alles kein Problem - man haelt ja zusammen!
Am Monatg hab ich Jana Stadt, Land und Leute gezeigt. Wobei ich sie ueberall als meine Cuniada(Schwaegerin) vorgestellt habe - das kann manchmal hilfreich sein und zur Glaubwuerdigkeit beitragen - nicht jeder nimmt mir ab, dass ich bereit bin ein Jahr ohne meinen Freund zu sein!
Am Nachmittag waren wir im Cafe Paradiso, was zu unserem Stammcafe der volgenden Tage wurde. Hier hatten wir dann auch gleich eine nette Begegnung - Henry, einer von den kuenstler Freunden von Vero war auch da, hat sich zu uns gesellt und doch gleich mal portraitiert - tjaa, das hat man davon, wenn man ins cafe paradiso geht, nimmt man ein Portrait mit nach Hause. Abends waren wir im MUA(eine Woche voller Ausstellungen), ja die Ausstellung haben wir uns auch angesehn und nur nebenbei das ganze Buffet aufgegessen!!!Was haben wir immer fuer ein Glueck mit dem leckerem Essen.
Am Mittwoche waren wir in der La Caramba auf einem Konzert, wie immer war jeder da, wenns was zu sehen und zuhoeren gibt!Hat aber echt spass gemacht und wir haben neue Leute kennen gelernt.
Fuer den Donnerstagabend konnte ich uns ueber Arte Accion zwei Karten fuer eine kunstaustellung(mit Preisverleihung) organisieren. Ich gebe zu wir haben mal wieder weniger auf die Kunst geachtet als auf das gute Essen - Schande ueber uns, aber Essen ist auch Kunst - vor allem dieses.
Eigentlich wollten wir ja ganz schnell wieder nach Hause, aber so einfach geht das nun mal nicht, wenn mann so viel nette Leute um sich hat, also sind wir noch mit zu Alessandra gegangen, wo die Huette gewackelt hat! ;-))
Der Freitag wurde zu unserem Abreisetag nach Amapala, mit Luise, Mareike und dem Rest der Truppe waren wir im Centum verabredet. Von hieraus sind wir bis nach Amapala durch getrampt(3 STd), ging einfacher und schneller als ich dachte!!!
Auf Amapala angekommen haben wir uns eine Herberge gesucht und ich war heile froh, dass wir nicht die von Schimmel verpesteten matratzten genommen haben und uns doch umentschieden haben.
Am naechsten Morgen sind wir mit einer Lancha(ein kleines Fischerboot) auf eine kleine unbewohnte(d.h. nicht ganz, ein Vater mit seinen Sohn und Kuehen und Pferden und Hunden und Huehnern lebt dort)Insel gefahren. Klar, dass wir erst mal schwimmen gehn wollten!!
…und wie gut, dass wir mal wieder nicht wussten, wie gefährlich unser Unterfangen doch eigentlich ist. Denn bis zu dem Zeitpunkt, an dem ich realisierte, dass direct vor mir ein Rochen schwimmt und wir paddelnd aus dem wasser flüchtetend, hatten wir uns noch mit einer Schlammschlacht vergnügt! …und wie gut, dass unser “Skipper” uns nochmal darauf hinwies, dass gerade die Eierlegzeit ist und man besser nicht so tief ins Wasser gehen sollte - tjaa, es ist ja zum Glück mal wieder nichts passiert.
Nach einem schönen Tag am Strand, haben wir Abends am Lagerfeuer unsere Würstchen und Platanos gefuttert, es war wirklich ein Festessen. Die Nacht haben wir recht kompfortabel in Hängematten verbracht, was auch gut so war, bei dem Regen!
Unsere Rückfahrt vergingwie im Flug, wie hatten das Glück von einem netten Honduraner bis direkt nach Tegus mit genommen zu werden, der uns auch noch zu Kaffe eingeladen hat.
Zum Abschluss des Wochenendes und unserer gemeinsamen Zeit haben wir noch mächtig lecker im Haus von Luis(dem Franzosen) gekocht. Es wurde mal wieder Marcos Werk, der es einfach drauf hat lecker zu Kochen.
Schweren Herzens haben wir uns dann nach dieser schönen Zeit von einander verabschiedet - aber wir sind ja nicht aus der Welt, nech!!!



















