Thursday, July 16, 2009

Florianopolis und Porto Belo

….seit geraumer Zeit(einer Woche fast) bin ich schon zu Gast in Florianopolis, wo ich herzlich von Gabriel und seiner Familie aufgenommen wurde!

BRASILIEN!!! das ist was, das kann ich euch sagen! Wirklich wunderschoen die Landschaft, Straende und das Meer! Leider ist gerade Winter, was eigentlich kein Problem ist, weil es normalerweise schoen ist, trocken und warm! Aber wie es so ist mit meinem Glueck - es regnet schon wieder! Nach zwei schoenen Tagen, die besonder Porto Belo(wie der Name schon sagt) zum scheinen gebracht haben, ist heute gar nichts zu machen! Aber um so besser, ich nutze die Zeit um endlich Fotos und Berichte fertig zu stellen!
Trotzdem freue ich mich schon riesig, wenn es morgen dann endlich weiter geht! Zu erst fahren wir nach Sao Paolo, Freunde besuchen und dann weiter in den Norden und die Waerme! Entlang der Kueste von Sao Paolo bis Rio de Janeiro, sollen nur schoene Straende sein! Wolln wirs hoffen, dass ich doch noch meinen Bikini auspacken kann und Sonne tanken kann, bis ich wieder in Deutschland bin!

Soo, ich hab leider nicht besonders viel zu berichten, da ich mich die letzten Tage groessten Teils ausgeruht hab, gegessen und geschlafen! ..muss ja auch mal sein, nech!
Aber dann gehts Morgen mit Reisebeginn weiter!
Seid alle ganz lieb gegruesst!
Bis in 17 Tagen, eure Marie

Posted by mary at 21:10:42 | Permalink | No Comments »

Thursday, July 9, 2009

Bolivien im Winter

In Bolivien ist gerade Winter - haben mir alle gesagt! ich wollts ja keinem glauben! …aber die -15 bis -20 grad haben es dann doch glaubhaft gemacht!
Zurucke aus Rurrenabaque in die kaelte von La Paz, haben wir hier noch einen Tag verbracht um die obligatorischen Einkaeufe zu erledigen! Auf der Suche nach schoenen Stofftuechern und Haengematten, sowie gefaelschten Adidasjacken usw, hat es uns auf den groessten Schwarzmarkt von ganz Bolivien getrieben, der sich auf der Anhoehe von La Paz befindet. Von hieraus erstreckt sich das ganze Ausmass dieses Flohmarktes auf mehrere Kilometer und man weiss gar nicht wo man hinschauen soll - der Muell scheint verkaufsbereit sortiert! :-)

Nach erfolgreicher Shoppingtour haben Timo und ich uns auf den Weg nach Uyuni gemacht, wo wir die Salzwueste besichtigen wollten. In einer 3 Tagestour haben wir das auch. Eigentl kann man mit Worten diese Dimension , Weite und Schoehnheit gar nicht beschreiben, die ein Gefuehl von Freiheit wecken und die Lebensgeister in dieser Kaelte. Hier war ich schon besser praepariert, als zuvor, trozdem ist die eisige Kaelte in die knochen gegangen und man konnte es oft nicht lange ausserhalb des Jeaps aushalten!
Ich wuerde hier am liebsten Bilder sprechen lassen, aber leider ist mir das Hochladen nicht moeglich und ich finde, Worte koennen nicht wieder geben, was ich hier erlebt habe!deshalb muesst ihr euch noch ein wenig gedulden!

Nach der Salzwueste sind wir im Eiltempo weiter nach Tupisa, Tarija und Villamontes. Auf diesem Weg hat uns anfangs die Kaelte begleitet und die Busfahrten waren kein Kinderspiel, bei gefrorenen Fensterscheiben, schreienden Kindern und Eisfuessen! Aber zum Glueck sind wir doch eines Tages in Villamontes angekommen, was keine besonders schoene Stadt ist, aber schon um einiges waermer und auf dem Weg nach paraguay ein zwangslaeufiger Halt ist.
Die Busfahrt nach Paraguay war eine meiner interessantesten. Ich weiss nicht, wieviel Stops wir gemacht haben, aber nach Drogen oder anderen Schmuggelwaren sind wir nicht nur einmal kontroliert worden und das nicht zu unrecht!!! kurz nach der paraguayanischen Grenze und ewigen Durchsuchungsprozederen, mit Hund und allem was dazu gehoert, hat die Busfraktion ihren ganzen Ballast abgeworfen - mitten im Nichts aus dem Fenster wurden diverse Paeckchen geschmissen und mir nichts dir nichts aufgesammelt. Unsere drei dicken Busmaedels haben auch gleich mehrere Taschen mit gehn lassen - wer weiss, was da drin war!?

Naja, wir sind ja heile angekommen in Asuncion, der Hauptstadt von Paraguay, die mir auch ganz gut gefallen hat muss ich sagen! Aber nach den vielen Tagen hoch oben in den Bergen, kam mir Paraguay doch ziemlich platt vor - kein Huegel weit und Breit! Trotzdem hat es einige schoene Orte und Gebaeude, wo es direkt am Fluss gelegen ist. Erschreckend und faszinierend zu gleich war, dass die Slums einfach so unerwartet auftauchen und fast schon in das Stadtbild eingeflochten sind.
Wieter gings dann zur Cuidad del Este, der letzten Stadt in Paraguay, bevor man auf die brasilianische oder argentinische Seite uebertritt und sich die beruehmten Wasserfaelle von Iguazu ansieht. So auch wir! heute mittag, leider bei etw schlechtem Wetter haben wir einen oder auch mehrere Blicke auf dieses wunderschoene Naturwunder geworfen.Atemberaubend, kann ich nur sagen, es ist einen Besuch wert!

Posted by mary at 01:23:39 | Permalink | No Comments »

Meine Reise

Peru

Vom Pech verfolgt vom Glueck begleitet

In Lima angekommen, hatte ich wohl einer meiner schlechtesten Erfahrungen seit meinem Reisebegin vor 10 Monaten. Von Abschiedsschmerz und Krankheit ganz schwach, war es wohl ein Kinderspiel fuer den Taxifahrer, der sich meiner angenommen hatte um sich dann 100 $ zu bereicheren und mich ohne Schlafsack in irgend einem Hotel zurueck zu lassen.  Der Flurg am naechsten Tag nach Cusco kam mir dann deshalb wie eine Befreiung aus allem Boesen vor. So war es dann tatsaechlich auch! Cusco ist eine wunderschoene Stadt mit Scharm und schoenem Wetter, auf ca 3400 m Hoehe, mit ihren netten Menschen  und deren schoenen Trachten, hat es meine Laune gleich gebessert und ich habe das hinterlassene Tegucigalpa nur noch halb so doll vermisst. Bekanntschaften macht man bekannstlich schnell, so hab ich auch Dario kennen gelernt, einen Argentinier, der auch auf den Spuren der Inka unterwegs war. Die naechste Woche sollten wir zusammen auf Reisen sein. U malles etw langsamer angehen zulassen, sic han die Hoehe und das veraenderte(kalte Klima) zu gewoehnen, haben wir erstmal eine Tour in die umliegenden Bergdoerfer und Ruinen gemacht. Wunderschoen in den Taelern der endlosen Berge gelegen, verstecken sich die verschiedenen Doerfer.

Auf verschiedenen Maerkten wird zu Hauf Strickware und Artesano-ware angeboten, vor lauter bunter Farbe weiss man gar nicht mehr, wo man hinsehen soll oder fuer welches schoene Teil man sich entscheiden soll. Letzten Endes habe ich mich fuer eine handgestrickte Muetze entschieden, die mir die Ohren fuer die neachsten tage gewaermt hat.

Matchu Picchu

Leider ist es so, dass der Inka Trail bis zu 3 Monaten im Vorraus ausgebucht ist, da ich mich nicht wirklich auf diese Reise vorbereitet hatte, musste ich auf diesen Teil verzichten, trotzdem hab ich eine gute sprotliche Alternatieve gefunden – Inka Jungle Trail, nennt sich das ganze und ist eine vier Tages-tour, die mit mountainbiking beginnt und dem Besteigen des Matchu Picchu endet.

1Tag: Schlau, wie ich bin, hab ich auf die Worte des Gia(gide) gehoert und mi reine kurze Hose fuer unseren ersten Tag angezogen, bei 4500 m Hohe, Nebel und leichtem Regen nicht gerade die waermste Loeseung. Also hab ich mir die Beine abgefroren bei der Abfahrt und als es dann endlich waermer wurde, musste ich durch einen Bergbach fahren, so schnell, dass mir von unten die ganze Hose nass gespritzt wurde und das Frieren doch kein Ende nahm. Tjaa, aber ich bin ja ein grosses Maedchen und kann die Zaehne zusammen beissen. Ausserdem wurden wir fuer alles mit einer  atemberaubenden Landschaft, gruenen Bergen und Taelern belohnt, zu dem das leckere Essen am Abend und eine sehr unterhaltsame Gruppe,

2.Tag:

Wanderung nach Santa Maria:

Das erste Stueck Weg war noch recht harmlos, wohingegen dann beim zweiten Teil die wirkliche Bergwanderung anfing, der Abgrund als staendiger Begleiter. Auf der Jagd nach schoenen Fotoshatte ich das leider vergessen – so ging das auch ganz schnell, dass mir meine Kamewra den Abhang hinunter gestuertzt ist, ¡ ich haette heulen koenne, meinen ganzen Fotos weg, was das eigentlich schlimme gewesen waere, aber da kam Abraham, unser gia und hat sich fuer mich den Abhang hinunter gewagt und doch tatsaechlich meibne Kamera wieder gefunden und auch geboregn – fuer die naechste Stunde hab ich  erst mal keine Bilder mehr gemacht!:-)

Entspannung pur war dann das Bad in den heissen Quellen von in der Naehe von Santa Maria, bevor wir Abends hundemuede ins Bett gefallen sind – wohl bemerkt, zu 5 in einem Zimmer, dh Bett an Bett, man musste ueber die verschiedenen Betten um zu seinem Bett zu kommen….jaja

3Tag:

Die Ankunft in Aguas Calientes, dem Vorort von Matchu Picchu war nicht gerade spektakulaer, ueber die eisenbahnscheinen sind wir in den kleinen touristischen Ort eingelaufen.

Um so aufregender wurde es dann am Nachmittag – wir wollten Putucusi(halbe Orange)besteigen, leider hatte ich den Treffpunktszeitpunkt falsch verstanden, weshalb Dario und ich dann ca 45 min spaeter eingetroffen sind und den Aufstieg ohne  die Gruppe machen mussten!! Um diese noche in zu holen und vor Sonnenuntergang anzukommen, war kein leichtes Unterfangen, bei den fast vertikal aufgestellten Leitern an derden Felswaenden  und 1 ½ stunden Aufstieg– dennoch in einer Stunde waren wir patschnass geschwitzt oven! Der Ausblick belohnt alle Muehen, so kann man schon mal einen Blick auf die Ruinen des Matchu Picchu werfen und sich schon fast vorstellen, wie es dort sein wird.

4Tag:

Der Aufstieg zum Matchu Picchu beginnt um 4:30 morgens. Diese fruehe Stunde ist schon ein leichtes Hindernis, doch wenn man erst 10 min vorher geweckt wird, weil es das Hostal vergessen hat, ist das nicht mehr ganz so leicht – vor allem bei meiner Groesse und die der Stufen – was irgendwie gar nicht zusammen passen wollte! Nach zwei min hab ich schon leichte Atemnot bekommen, weil die Stufen fuer Elefanten gemacht sind.

Im Dunkeln los und im Sonnenaufgang angekommen, die Berge erwachen langsam zum Leben und man bekommt das Gefuehl von Leichtigkeit, je naher man dem ZIel kommt.

Leider wird diese gehaemmt, wenn man die lange Schalnge sieht, die bereits vorhanden ist, wenn man die letzten Meter des aufstieg geschafft hat!…trotzdem, die ersten Schritte in den Ruinen haben etwas mystisches! Noch nicht ganz ist die Sonne da und man sieht die Ruinen im Morgenlicht, die umliegenden Berge werfen einen schuetzenden Mantel um sie und man selbst steht mitten drin. Mit der aufgehenden Sonne, beginnt alles zum Leben zu erwachen, die Ruinen gewinnen an Form und die Umgebung an Farbe, das Gruen ist so saftig, dass man das pure Leben spueren kann. Es lohnt sic halle Muehen auf sich zu nehmen.

So haben Pia(eine andere Deutsche, die ich in der Tour kennengelernt habe) entschieden, den schweren Aufstieg(eigentl nur was fuer Maenne – so unser gia) an zu gehen und den Berg Matchu Picchu(alter Berg) zu besteigen. Auf der Suche nach dem Weg, wurde uns gesagt immer Richtung Sonnentor(Durch das die Besucher de Inka Trails eintreten und so frueher auch die Inka), Tajaaa, wir wolltens wohl irgendwie wissen, so haben wir den Aufstieg verpasst(der nach ca 10 m gewesen ware) und sind dann die 1 std zum Sonnentor gelaufen – aber so konnten wir einen Blick auf die andere Seite und somit den ëigentlichen”Inka Trail werfen. Trotzdem haben wir es uns nicht nehmen lassen und haben dennoch den Berg bewaeltigt, wenn auch in einem etw langsameren Tempo. Vom Matchu Picchu hat man die Aussicht auf alles Umliegende und kann nun verstehen, warum die Inka sich diesen Ort aals Festung ausgesucht haben – umarmt von Bergen und einer wunderschoenen Landschaft macht die Stadt Matchu Picchu einen geborgenen und sicheren Eindruck – vorallem, wenn mana uf den schmalen Pfaden des Berggipfels steht und mit den Schwindelgefuehlen zu kampfen hat, worunter auch einige Freiheitsgefuehle sind, bei dieser Hoehe, der reinen Luft und Naehe zum Himmel!

 

Eigentlich wollten wir aam selben Tag noch zurueck nach Cusco, dummer weise waren nur ausgerechnet die Zugtickets von Pia und mir verschollen, so mussten wir noch eine Nacht in Agua Calientes bleiben, durften aber Zeugen eines “einheimischen”Geburtstags werden, der so aussah, dass es das traditionelle Essen von Meerscheinchenfleisch gab und der Gastgeber schon um acht uhr den Kopf nicht mehr hebén konnte – die vom Matchu Picchu saufen halt richtig, gell!

 

Von Cusco wieder weg zu kommen, war gar nicht so einfach! Die zuverlaessigen Busunternehmen sind alle nicht gefahren, weils zu gefaehrlich war und die anderen hatten alle dubiose Vorschlaege, wie man die Grenze nach Bolivien doch am besten Ueberschreiten sollte. Das Problem war naemlich, dass es Streiks gab, wegen Fluessen, die privatisiert werden sollten, so schien es kein Durchkommen zugeben. Aber irgendiwe haben wir es doch geschafft!

Am Ort des Geschehens angekommen, hat sich eine Gruppe Jugendlicher vor den Bus gesetzt, die schienen das alle ziemlich witztig zu finden, wir aber gar nict, da uns eigentlch erzaehllt wurde, dass wir eine alternatieve Route nehmen wuerden. Naja! Nach 3 Stunden warten, ist dann einigen die glorreiche Idee gekommen, die ausgebrannte Bruekce mit Holzbraettern zu belegen und diesen Ausweg zu waehlen. Also mussten alles aus dem Bus aussteigen und zu Fuss ueber die Bruecke, waehrend wir bangend gehofft haben, dass nach den 10 LKWs auch noch unser Bus heile ueber die provisorisch installierte Bruecke kommt. Aber so wie unser Busfahrer schon sagte, alles gar kein Problem!

Nach 10 weiteren std Busfahrt sind wir dann endlich in Puno angekommen(noch in Peru), da haben wir dann die Nacht am Busbahnhof verbracht und sind am naechsten Tag weiter nach Copacobana, dem kleinen Orta uf der Halbinsel vom Titicacasee! Endlich angekommen, war die Reise noch nicht ganz vorbei, noch eine Bootsfahrt auf die Insel und ein 10 min schwerer Aufstieg und es war geschafft! Witzigerweise hatten sich fast alles von der matchu Pcihu tour wieder gefunden und so waren wir fast wieder die gleiche Gruppe!

Diese kleine Insel besticht mit ihrem Scharm, ueber all laufen Lamas und Esle herum, die BEwohner, Lassen sich nicht ermueden von der Last die sie mit sich tagen muessen und scheinen die Berge nur so heruaf zu fliegen! Diese Landschaft, die Berge, der See und die kleinen suessen restaurant belohenn fuer alle Strapazen, die wir auf uns nehmen musstenn.

Nach einem Inselrundgang ging es am naechsten Tag weiter nach La Paz. Den Abendbus haben wir genommen um dort anzukommen, nicht wissend, dass wir mit einer Fahere ueber den einen Fluss muessen, sowei auch unser Bus, der auf einem HGolzkahn, wirklich auf der anderen Seite angekommen ist! Manchmal ist es kaum zu glauben, dass die Dinge wirklich passiern und auch funktioniern!

In La Paz fix und fertig, sind wir einfach nur noch in die Betten gefallen. Hier bin ich mit Kori (Canadierin) und Timo(auch ein Deutscher) angekommen.

La Paz – wunderschoen diese Stadt! Man findet alles, Kultur, Tradition, Moderne und jede Menge leckeres Essen!

Wie es das Schicksal so wollten, waren wir ausgerechnet zum Inka-Neujahrsfest da, also haben wir beschlossen dieses auch zu feiern. In der Naehe von La Paz gibt es ein Sonnentor, durch das ein mal im Jahr, beim Sonnenaufgang, die Sonnen durch faellt.

Um ja nichst zu verpassen sind wir am Vorabend noch zu diesem Ort des Festes gefahren, die Nacht durchgefeiert standen wir puenktlich um 5 vor dem Tor um ganze 2 std auf den Sonnenaufgang zu warten, bei min. 10 Grad kein einfaches Unterfangen!!! Ich hab wohl noch nie in meinem Leben soo gefrohren!! Als dann die Sonne ueber dem Berg aufging, war ich fast ein bisschen enttaeuscht, dass sie nicht DIREKT durchs Tor ging sondern nur schreag! Naja, trotzdem ein Erlebnis, wie alle um uns herum die Haende gehoeben haben um  die ersten Strahlen der Sonne zu empfangen!

Zurueck in La Paz haben Timo und ich uns mit Pia getroffen um weiter nach Rurrenabauqe zu fahren – in die Pampa!

Das kann man wohl auch so sagen, der Bus ohne toilette und ich mit einer leichten Blasenentzuendung, haben wir das erste mal nach 7 stunden gehalten!!! Das war ein wahrer Kraftakt , sowohl koerperlich als auch mental!

Tja Rurrenabaque und seine franzoesische Baeckerei haben uns dann wieder positiev gestimmt! Am naechsten Tag haben wir uns dann tatsaechlich auf in die Pampa gemacht!

Mit einem Jeap gind es erst mal drei Stunden richtung Feuchtgebit, von woo aus wir dann mit einer Lancha weiter gafahren sind in die Pampa. Auf dem Weg zu unserem Camp konnten wir alle meoglichen Tiere bewundern, wie Krokodiele, verschiedenste Vogelarten, Schildkroeten und Flussdelphine! Im Camp angekommen, haben Pia und ich uns unsere Holzhuette bezogen und unz dann auf gemacht um den Sonnenuntergang zu bewundern, der rosalila war!

Der naechste Tag hat es leider nicht ganz so gut mit uns gemeint, so hat es didie ganze Zeit ueber wie aus Eimern geschuettet, dass wir leider nicht auf Anakondajagd gehen konnten(die sich bei dem Wetter lieber im Fluss aufhalten, weil es da waermer ist) sondern sind statt dessen auf Piranafischfang gegangen, wo ich meinen ersten Fisch gefangen hab!!! Ich wusste gar nicht, dass die nur so 10 cm gross sidn, also ein kinderspiel und aus einem wurden drei! Unsere Piranas haben wir dann auch zum abendbrot serviert bekommen!jamjam!

Am naechsten Morgen haben wirs dann doch noch mal mit den Anakondas versucht, leider aber kein Glueck gehabt, aber ums so nmehr mit den Krokodielen udn Delphinen auf unserem Rueckweg z hin zur Zivilisation!

Tja, seitdem sitzten wir in Rurrenabauqe fest, was uns gar nicht gefaellt, da uns die Spiele und sonstigen aktivitaeten langsam ausgehen…aber ein gutes hat es ja, ich konnte endlich mal berichten von meinen Erlebnissen der letzten Wochen berichten!

Posted by mary at 00:56:32 | Permalink | No Comments »

Monday, June 8, 2009

una locera

hallo alle zusammen! also ich werde am besten heute an!
Nach einigem Chaos, Abschiednehmen und der ein oder anderen schelchten Erfahrung bin ich jetzt doch gut in Cusco angekommen, es gibt doch noch das ein oder andere zu lernen - vor allem, wenn man alleine unterwegs ist - ich kann nur sagen, dass es nicht immer einfach ist!
trotzallem verlust und abschiedsschmerz bin ich doch noch gut in Cusco(Peru) angekommen und kann jetzt die Bergluft geniessen!

Zu den letzten drei wochen:
ich war im grossen und ganzen damit beschaeftigt meine arbeit so gut wie moeglich abzuschliessen und ein erfolgreiches praktikumsende zu erreichen. Ich muss sagen, das ist mir ganz gut gegleuckt, auch wenn es mich viel schweiss und stress gekostet hat! ich kann also behaupten, dass ich alles mit guten gewissen hinter mir lasse - auch wenn mir das nicht gerade einfach gefallen ist, von alledem, was ich in den letzten zehn monaten erarbeitet habe, die freundschaften, die ich geschlossen habe und das land und die natur hinter mir zu lassen - nicht einfach!
aber gluecklicher weise, konnte ich doch noch etwas tun mit der grossartigen spende aus deutschland! ich habe es doch tatsaechlich noch gescahfft einen Holztisch zu bestellen, ihn zu streichen und werkzeug fuer die Holz- und Steinarbeit zu kaufen! im grossen und ganzen ein schoenes packet, ueber das sich die leute von Arte Acción hoffentlich freuen werden!….oder sich schon freuen koennen, ich konnte sogar noch etwas geld da lassen um holzhocker kaufen zu koennen, damit waere dann beinahe alles da, was man braucht um gluecklich zu sein!;-)

tjaa, dann hatte ich auch eine despedida(Abschiedsfest) was sich sehen lassen kann! beinahe alle leute waren da, wir haben gegrillt und gefeiert! war wirklich schoen alles noch einmal bei einander zu haben und zusammen zu sein! …mit schwerem herzen lasse ich das alles hintermir, aber zum glueck gibt es doch noch die ein oder andere erfreuliche nachricht - man sieht sich immer zweimal im leben - so kann ich mich auch jetzt schon freuen einige von meinen freunden in deutschland wieder zu sehen und ausserdem, Europa ist ja gar nich so gross! ;-)

sooo, tut mir leid, aber ich bin nicht soo inder stimmung zum schreiben, deshalb faellt dieser beitrag ein bisschen kuerzer aus,als sonst vielleicht!

sooo, ich werde es mir jetzt mit einem kaffe gemuetlich machen und die frische luft und schoene natur von peru geniessen!

alles lieb
eure marie

achja, ich kann leider noch keine fotos hochladen - die dateien sind zu gross…..aber ich versuche es so bald wie moeglich!!!

Posted by mary at 17:59:54 | Permalink | No Comments »

Monday, April 20, 2009

Desperdida de Lis, Marijn, Emilio y Pablo + mi viaje a Utila + otra 3 semanas

Vernachlässigung in vollem Maße! …Schande über mich!

Um ehrlich zu sein, hat mir in den letzten Wochen einfach die Lust und Muse gefehlt, bei den ganzen Stunden, die ich Berichte schreibend voor dem Computer saß - und jetzt ist er auch schon auf dem Weg nach Deutschland und ich darf zum Glück gebrauch machen von Omars Computer(Esposo/Ehemann von Johanna - auch mittlerweile gut und heile angekommen in Honduras.

Viel Neues ist passiert und die Zeit scheint zu fliegen. Nun sind es schon 4 Wochen her, dass Lis, Marijn, Emilio und Pablito(Joep) ihren Abschied nach (für Lis) beinahe 20 Jahren Honduras gefeiert haben und sich auf den Weg zurück nach Europa gemacht haben. So konnte ich auch Lis nach 8 Monaten Leben und Arbeiten miteinander noch einmal beim Harfe spielen bewundern, wie sie mit einer Leichtigkeit die Seiten rauf und runter streicht um nebenbei für den kleinen Neuankömmling der Familie zu sorgen. Wenn ich jetzt daran zurück denke, steht mein eigener Abschied vor meinem inneren Auge, was sich so noch gar nicht mit mir vereinen lässt, da ich doch noch soo viel vor habe.

Doch Einiges konnte ich in den letzten von meiner To-Do-Liste abhacken, wie auch den Utila-Urlaub und meinen zweiten Tauchkurs. Auf Utila spielen Zeit und Sorgen keine Rolle, alles scheint einfach und sorglos, so bin ich letzten Endes auch zwei Wochen auf dieser Insel versumpft und habe es einfach genossen am Strand zu liegen, die Sonne und das Meer zu genießen! Hier tat sich eine andere Welt auf, so ganz weit weg von all dem Stress, der Hektik und dem Gestank der Stadt, der jetzt, wo ich zurück bin schlimmer geworden zu sein scheint.
Ich hatte zwei wirklich wunderschöne Wochen, mit tollen Naturerlebnissen, ganz zu schweigen von meinem ersten Nachttauchgang, der mir die Sterne des Meeres zum Vorschein gebracht hat. Vom Dach des Wassertanks hat sich Karla und mir die ganze Weite und Schönheit der Insel offenbart und unserem eh schon glücklichem Zusammentreffen einen Klecks Sahne versetzt.
Ich bin um einige Erfahrungen und Freundschaften reicher! Ohne diesen Urlaub, wäre ich wohl mit meinen lieben, neuen Amigas kaum in die Nähe der Busenfreundschaft gekommen - was zwei Wochen Utila da so ausmachen können!

Zurück in Tegus hat mich erstmal der Alltag und das Leben in der Stadt eingeholt. Mir ist wirklich bewust geworden, wie wichtig Natur, Grün und Freiheit sind - mein Herz schreit danach - noch immer! Ich kann es kaum glauben, dass schon wieder so viel Zeit vergangen ist, seitdem ich zurück bin aus Utila! Die Ferien gehören der Vergangenheit an und haben kaum noch Effect auf die Zukunft, mein Akku scheint nach dem ewigen Schreiben von Uniarbeiten schon wieder aufgerbaucht!

Trotzdem, es macht immer noch Spass! Einen Prozess mit einem Jugendlichen abschliessen zu können, eine Evaluation zu schreiben und diese dann an den jenigen überreichen zu können um ein strahlendes Lächeln zu bekommen und den Gesichtsausdruck der Ungläubigkeit zu sehen, belohnt die ganze Arbeit die man macht. So freue ich mich auch jetzte, dass ich das, was ich erreicht habe, woran ich 9 lange Monate gearbeitet habe, langsam zurück lassen kann, mit einem guten Gefühl weiterreise und die Sicherheit habe, dass alles bei Johanna in guten Händen ist!
Unsere Zusammenarbeit klappt wirklich gut, ich bin immer wieder überrascht, wie schön und einfach alles läuft zwischen uns, wir sind wirklich zu einem Team geworden in den letzten Wochen und konnten so inzwischen mit der Mädelsgruppe beginnen, die erfolgversprechend zu sein scheint. Diese Arbeit birgt noch einmal ganz neue Erfahrungen, in der ich eine observierende Rolle einnehmen kann, Verantwortung aus der Hand geben kann, vom Zuschauen lerne und trotz alle dem Teil de Ganzen bin. Im Endeffekt ist alles gar nicht so schwer, wie ich dachte, es braucht eben nur seine honduranische Zeit en bisschen europäisches Organisationstalen und eine ordentliche Packung Anpassungsfähigkeit, dann klappt das schon.
Ähnlich sieht es aus mit meinem Projekt für die Holzwerkstatt, obwohl das Design für den Arbeitstisch schon fertig ist, braucht es so seine Zeit, bis sich Roberto dazu entschliessen kann zu der Tischlerei zugehen, die Holzteile anfertigen zu lassen, so dass wir diese dann in Arte Acción zusammen setzten könne - aber wie heisst es so schön, die Hoffnung stirbt zu letzt, deshalb werde ich auch Alles geben um Alles möglich zu machen, in den letzten drei Wochen! (Falls nicht, kann ich immer noch alles vertrauensvoll in Johannas Hände geben!)

Die Ausflüge in die Natur sind doch immer wieder überlebenswichtig, in diesem Stadtdschungel! So hab ich glücklicherweise an den letzten Wochenenden das Grün Honduras in mich auf genommen - alles noch ein letztes Mal!

Zum letzten Mal Reiten mit Sonja und Olvin in den Bergen von Valle de Angeles:
Die Stille hören nach dem lauten Geschwätz der Stadt ist etwas Wundervolles und dabei noch auf einem Pferderücken den Blick über die Berglandschaften rund um Tegucigalpa schweifen zu lassen - da möchte man am liebsten laut schreien um das Echo zurückschallen zuhören!

So hatten wir auch am Wochenende darauf einen etw stressigen, aber doch geselligen Ausflug an einen Fluss in der Nähe de la Tigra(Nationalpark). Der Hund von Omar hat zum ersten Mal fahren auf der Paila(Pickupablage) geübt und sich vor lauter Aufregung und Stress vollgeschissen - kann passieren! ;-)
Ansonsten war es wirklich schon, begleitet von den beiden Musikaten mit Hintergrundmusik und guter Laune.

 

 

 

Dieses Wochenende haben wir Mareikes Geburtstag in Trujillo gefeiert, eines der am nördlichsten Städte Honduras. Im Kiwi-House, haben wir uns nach 12 stündiger Fahrt niedergelassen und direkten Gebrauch gemacht von dem hauseigenem Strand - wunderbar! Am nächstem Tag haben wir die Zeit vertrieben mit Strandgammeln, Kuchenessen und Pinatazerschlagen(selbstgebastelte Puppen, gefüllt mit Süssigkeiten, die an Kindergeburtstagen die Attraktion überhaupt sind).
Zum Abendessen haben wir uns auf gemacht nach Trujillo um Pescado tipico zuessen - soo viieeel leckeres Essen - und das wo ich mich eh schon so aufgebläht fühle nach dem ganzen Frustfressen, der letzten Wochen - naja, da macht das auch nichts mehr aus! Ich gehe übrigens davon aus, dass ich diese Pfunde auf meiner Reise wieder verlier - um gut in Deutschland anzukommen! ;-)

Die Nacht haben wir damit verbracht von einem Ort zum andern zu pendeln - so begann alles mit dem Reggaetonschuppen, über ein Garifunagettho(wo mich Transe Kassandra abschleppen wollte - mit einem sehr festen Griff muss ich sagen!;-)) bishin zu einem Technoschuppen von 15-jährigen.
Ende gut Alles gut, sind wir gestern spät abends nach einer langen Fahrt (mit Unterbrechung in Triunfo de la Cruz/ Garifunadorf) heile wieder in Tegus angekommen und konnten heute morgen das gemietete Auto ganz wieder abgeben!

….weiter gehts mit der Arbeit!

Posted by mary at 21:22:26 | Permalink | No Comments »

Tuesday, March 31, 2009

…urlaubsreif

….ohjee, jetzt bin ich aber ganz schön in Verzug geraten, naja brauch mich ja auch nicht zu wundern, wenn ich auf meine letzten Wochen zurück blicke, denn da ist so einiges passiert und ehrlich gesagt hat mir einbisschen die Zeit und Motivation gefehlt.
Erfreulich war in den letzten Wochen, dass Johanna (porfessionelle Creatief Therapeutin) in Tegucigalpa angekommen ist und wir von nun an gemeinsam den therapeutischen Teil Arte Accions vertreten. Momentan wohnen wir sogar noch zusammen, was sich sehr gut vereinbaren lässt und wir praktisch jede freie Minute über neue Möglichkeiten und Pläne der Gestalung unseres Aufgabenfeldes diskutieren. Ich muss schon sagen, dass meine Arbeit jetzt noch mal eine ganz andere Seite bekommen hat. So konnte ich doch mal wieder feststellen, dass zwei Köpfe einfach mehr denken können als nur einer alleine! ;-)
Inzwischen hatten wir auch eine Teamsitzung mit der Leitung in der wir unsere folgenden Schritte besprochen haben, so planen wir unter anderem verschiedene Themenkamps zu machen um die verschieden Problemfelder in der Arbeit mit den Jugendlichen besprechbar zu machen.


nonverbale Begegnung - Johanna und ich

Inzwischen habe ich auch schon zwei Evaluationen (Abrundung eines therapeutischen Prozesses) gemacht und die nächsten zwei stehen mir diese Woche noch bevor, was mich doch mit eigenen Augen sehen lässt, dass die Arbeit, die ich mache wirklich Früchte trägt. Nicht nur die Clienten sonder ich selbst kann sehen, welche Veränderung sie innerhalb der vergangen Monate durchlebt haben und wie sehr sie an sich gearbeitet haben zu alle dem noch einen Bericht über diesen Ablauf zu schreiben(auf spanisch) zeigt auch mir selbst, wie sehr ich mich doch verändert habe!
Mit Johanna wird eine neue Ära beginnen - Mitte April wollen wir mit Gruppentherapie beginne, ich bin schon ganz gespannt, wie das sein wird, ob wir unsere vielen Ideen und Wünsche verwirklichen können! Um mich dieser Arbeit zu widmen werde ich langsam mit der individuellen Therapie abschliessen um mich auch auf das Ende meines Praktikums (was nur noch zwei Monate dauert) vorzubereiten.
Wie oft es mit solchen Dingen ist, sieht man das Nahen eines Endes mit einem lachenden und weinendem Auge kommen!
Dennoch besteht mir ein grosses Projekt bevor - ich darf mit Stolz verkünden, dass mein Papa auf seinen Geburtstag eine Spendenaktion gestartet hat, deren Resultat stolze 350 Euro sind, die ich für den Aufbau einer Holz- und Steinwerkstatt gebrauchen werde! Natürlich lass ich euch alles wissen, sobald ich mit der Arbeit beginnen kann, ich werde euch kein Detail vorenthalten!
Hier will ich auch noch mal allen DANKEN, die so großzügug gespendet haben! Nicht nur ich, sondern auch Arte Accion hat sich sehr über diese finanzielle Unterstützung gefreut (da wären benahe ein paar Tränen gekullert;-)) Also DANKE DANKE DANKE!!!

Die Wochenenden hier in Tegucigalpa fangen an sich zu gleichen, weshalb ich doch ab und zu auf der Suche nach etwas Neuem bin. So habe ich diese Wochenende endlich mal dem Rancho(“Nuestros pequenos hermanos - Kinderheim, mit ca. 500 Kindern) einen Besuch abgestattet. Nach den vielen Berichten von meinen Freunden, die dort als Volontäre arbeiten, hat mich die Neugirigkeit nicht in Ruhe gelassen. Diese wurde dann letzten Freitag endlich gestillt und ich bin wirklich positiv überrascht von diesem Ort zwischen Pinienwäldern oben in den Bergen von Tegucigalpa.

Ansonsten habe ich meine Zeit damit vertrieben wieder einmal für Manu Klamotten zu verkaufen, wobei ich mit Carla und Johanna ein unschlagbares Team geformt habe, dass wir nur ein Oberteil verkauft haben, will ich hier nur am Rande erwähnen! ;-)


die Ver-/käuferathmosphäre

Die nächsten Tage sind gezählt! Mit Lis und Johanna besteht mir eine Evaluation der letzten Monate bevor, wobei es um meinen Erfolg oder Miservolg der letzten Halbzeit meines Praktikums gehen wird. Den Rest der Zeite verbringe ich damit meine letzten Worte zuschreiben und auch den ganzen Unikram hinter mir zu lassen um mich dann voll und ganz auf UTILA und FERIEN einschwingen zu können!!!

Posted by mary at 00:39:44 | Permalink | Comments (1) »

Wednesday, March 11, 2009

der countdown countet

Die zeit rinnt mir durch die Finger, die Wochen verstreichen, die Tage vergehen, die Stunden rennen davon.
Ich weiss wirklich nicht, wo meine Zeit bleibt, plötzlich scheint alles schon dem Ende nahe, dabei bleiben mir noch 3 Monate in Honduras und zwei Monate Reisen - trotzdem, bei alledem, was ich so gerne noch machen möchte, scheint mir die Zeit nicht aus zureichen - das bedeutet, sich auf die wichtigen Dinge zu konzentrieren. So zum Beispiel meine Arbeit in Arte Accion, die jetzt neue Formen annehmen wird. Am letzten Freitag ist Johanna von Ecuador angereist gekommen!!!

Zancero in Bewegung bei Nacht

Übers Wochenende(Sa+So), war ich noch mit Arte Accion im Süden des Landes (Langue Valle) um eine Arte “Begrüssungsfestival” zu machen für ein neues Projekt, das dort aufgebaut werden soll.

Langue um 6.30 Morgens


Die Hitze, die uns dort erwartet, hat mich beinahe erschlagen. Eine Fahrt von drei Stunden und man findet sich in der Wüste Africas wieder. Über den Tag war es so heiss, dass wir uns nur von einem Ventilator-Luft-aufgewirbeltem Fleck zum nächsten geschleppt haben. Deshalb startete das Festival auch erst am Abend um den Zanceros(Stelzenläufern) und den Schauspielern, das ganze leichter zu machen, wodurch sich allerdings auch die Möglichkeit bot mit Feuerpois (Bälle, die an Seilen/Metallketten befestigt sind und von den Händen kreisförmig durch die Luft geschwungen werden) aufzutreten, was natürliche Eindrücke hinterließ.

Insgesamt war es ein sehr schönes Festival, was wir am nächsten Tag mit einem Ausflug ans Meer abrunden konnten (was etwas sehr Besonderes für die Jugendlichen ist, das sie nicht oft diese Möglichkeit bekommen). So haben wir den Vormittag am Meer verbracht

Wilber beim Bepacken von “Tomasito” (dem Bus)

Auf der Fahrt zum Meer

…das Meer

…der Strand…


und sind Abends nach Tegucigalpa zurück gekehrt, wo mich dann ein Konzert und Johanna erwartet haben.

Café Tacuba, eine mexicanische Rockband, die ihre Musik mit den populären mexikanischen Klängen vermischt, in Honduras sehr berühmt. Es war ein besonderes Erlebnis hier in Honduras auf ein Konzert dieser Art zu gehen. Obwohl es eigentlich etwas Besonderes ist und man sich ein riesen Konzert vorstellt, war es im Grossen und Ganzen doch eher eine “nette” Athmosphäre, was es den Leuten aber wiederum ermöglicht hat, ausgelassen zu tanzen und zu feiern(was ich übrigens sehr genossen habe! ;-)).
Zurück vom Konzert, hat mich die liebe Johanna zu Hause erwartet. Bis in die Nacht haben wir noch gequatscht und schon die ersten Informationen über Arbeit und Creatieve Therapie ausgetauscht!
Am Monatg war dann Johannas erster Tag in Arte Accion und meine erste Evaluation mit einem Clienten. Ganz schön aufregen kann ich euch sagen, diese neuen Schritte zu gehen!
Ich bin stolz und froh, dass ich sagen kann mit einem Clienten schon einen Teil seines Prozesses abgeschlossen zu haben und nun mit ihm neue Wege zu gehen. Nicht nur für die Clienten sind diese Schritte wichtig sondern auch für mich um mir wirklich bewusst zu machen, was ich tatsächlich schon erreicht habe in den vergangen en Monaten. Das, in einem Document, Schwarz auf Weiß zu sehen, erfüllt mich mit Stolz. Vorallem, weil ich jetzt endlich Johanna zeigen kann, wo ich mich mit den verschiedenen Jugendlichen gerade befinde und unsere Ideen für Ort, Art und From der Creatieven Therapie heran wachsen.
Ich bin ganz euphorisch, was die kommende Zeit betrifft. Ich habe das Gefühl, dass meine Arbeit und mein Lernen noch einmal ganz andere Formen annimmt und ich mich noch einmal ganz anders mit verschiedenen Themen auseinander setzten kann.

Meine letzten Wochen waren bestimmt vom vielen Arbeiten, Verabschieden und Erleben von neuen Seiten Honduras. Wie schon gesagt, bin ich mittlerweile soweit, dass ich mit einigen Clienten einen Teil ihres Prozesses abschliessen kann, was auch neue Erfahrungen in sich birgt. Ich merke hierdurch, wie viel ich über den therapeutischen Prozes gelernt habe, welche Formen er annehmen kann und wie sich die verschiedenen Fasen tatsächlich anfühlen.

Die Zeit hat nicht nur innerhalb meiner Arbeit eine Rolle gespielt, auch von Freunden habe ich mich mittlerweile schon verabschiedet, die wieder zurück nach Deutschland gehn oder in andere Länder,

Desperdida de Finn


da bleibt es nicht aus, dass man sich mit der eigenen Zeit beschäftigt und schwubs hab ich gemerkt, dass die am Anfang nicht verstreichende Zeit aufeinmal davon rennt. Auch wenn alle Münder einem diesen Wandel hervor sagen, ist es doch etwas anderes, das auch bewusst zu erleben. So bin ich doch unglaublich froh alle diese Entscheidungen getroffen zu haben, die Mühe und den teilweise Seelenschmerz auf mich genommen habe um jetzt sagen zu können, dass mir dieses Land und die Leute mit der Zeit ans Herz gewachsen sind und es mir schwer fallen wird dies zu hinterlassen! Aber mir bleibt ja alle Zeit der Welt um hierher zurück zukehren!;-)

Honduras von einer Seite, die ich nicht erahnt hätte: ich war auf einer elektro Party!!! Ich weiss nicht wieso, aber irgendwie erscheint mir das immer noch wie eine verkehrte Welt, wenn ich mich auf solchen Festitäten befinde. (vielleicht aus dem Grund, weil ich doch ein Frankfurtermädel bin???).
Naja, jedenfalls war dies einAuftritt einer DJ-Frau aus Tschechien - nicht schlecht Herr Specht!! Was soll ich sagen, die Frau weiss, wos lang geht! Besonders schön war dieses Erlebnis, weil ich mit Manu(mein Nachbar) und Carla(einer Freundin) die aus Thailand importierten Klammoten auf dieser Party verkauft habe. (wie gesagt - importierte Klammotten aus Thailand - eine verkehrte Welt). Carla und ich waren so zu sagen, die Chicas von Manu, hatten seine Klammotten an und haben immer schön nett gelächelt!;-)
Nein, wir hatten wirklich unseren Spass und haben uns mit kleinen Tanzausflügen abgewechselt.

Zur kommenden Zeit kann ich nur eins sagen - ich habe ANGST! …die Hitze kommt, die Landschaft wird ein einziger zertrockneter, bröseliger Kecks sein und die Stadt in einer Smogwolke verschwinden! Aber zum Glück bleiben noch die erfreulichen Dinge des Lebens wie z.B. Mangos, ohne die ich mir ein Frühstück schon gar nicht mehr vorstellen kann!

Posted by mary at 04:04:49 | Permalink | No Comments »

Thursday, February 12, 2009

gepierct, gezopft, gedreaded

Sooo, schon wieder ein weilchen vergangen, dass ich mal meinen Beitrag geleistet hab!! ….und es ist schon wieder soooo viel passiert. Also erstmal fang ich wohl am besten mit meiner Rückkehr an. Natürlich hab ich mich nach dem Abschied meiner Eltern schon ein bisschen einsam gefühlt und brachte so meine ein zwei Tage des wiederholten Erwachsenwerdens! ;-) Aber Arte Accion hat mir nicht zu schlecht dabei geholfen. Wir waren für ein Wochenende auf einem “Campamento”, was so viel heisst, dass wir auf spielerische Weise an Gruppenarbeit und -zusammengehörigkeit gearbeitet haben. Wir waren in drei Gruppen eingeteilt, haben uns Namen gegeben (wir waren die Chiklosos - sowas in der Art wie die Kaugummies - meine Idee;-)) und haben die all seits bekannten Übungen, wie Fallenlassen, das gemeinsame Lösen van kniffeligen Aufgaben und  Reflectieren über ein Miteinander, behandelt. Nein, ich muss wirklich sagen, dass ich innerhalb diesen Wochenendes den Leuten von Arte Accion noch ein Stück näher gerückt bin, sie alle noch etwas mehr liebgewonnen hab und um so einige Informationen reicher bin!
Zurück im Alltag habe ich mittlerweile meine Klientenzahl auf stolze neun Klienten erhöht, was nun wirklich seinen Höhepunkt gefunden hat. Ich fühle mich wirklich gut mit meiner Arbeit, sie macht mir Spass und es ist schön zusehen, dass sie auch langsam Früchte zu tragen scheint. Umso mehr freue ich mich, wenn Johanna endlich kommt und ich keine Namen mehr auf eine Warteliste setzen muss. Ich hoffe, dass wir dann gemeinsam auch Gruppentherapie anbieten können, was meiner Meinung nach für die Jugendlichen von grosser Wichtigkeit ist, da sie dadurch lerenen, sich gegenseitig zu helfen, auf einader zu hören und zu erkennen, wann es jdn schlecht geht - also ihre Probleme lernen mit anderen zu teilen.

Arte Accion befindet sich gerade in einem ganz schön grossen Prozess und Umbruch. Es werden zwei weitere Standpunkte in Honduras aufgebaut(im Süden-Choluteca und in Richtung Norden - Comayagua). Dafür werden die Jugendlichen von Arte Accion momentan “ausgebildet”. Sie sollen Workshops an die neuen Freiwilligen geben, wordurch wir momentan soviel an unserer Gruppen- und Teamarbeit arbeiten.
Begonnen hat das Werk bereits. Letztes Wochenende war der Auftackt in Comayagua, wo auch das Stück “Agua cero Agua” (Wasser null/nichts Wasser) aufgeführt wurde. Eine Arbeit von Marijn unserem Zirkuslehrer. Ich habe sie dieses Wochenende auch zum ersten Mal gesehn und muss sagen, dass ich begeistert war, den Vorgeschmack, von den Proben endlich aus kosten zu können.
So ganz nebenher hat Arte Accion auch noch eine Wandmalerei hier im Zentrum fertig gestellt. Auch hiervon bin ich ganz entzückt aber auch etwas traurig, dass ich durch das ganze therapieren keine Zeit finden konnte selbst mit zu malen.
Hierunter findet ihr die blog-Adresse von Arte Accion, worin immer alle Neuigkeiten vermeldet sind, so auch die neue Wandmalerei, mit der wir übrigens in der Zeitung standen!!!

http://www.arteaccionculturaenmovimiento.blogspot.com/

Meine letzte Woche hatte noch einen extra süssen Beigeschmack!! Meine liebe Luise, die uns auch schon auf der Reise durch Honduras begleitet hatte, hat mich für ca. 10 Tage in Tegus besucht, worüber ich mich wirklich sehr gefreut hab.

      


Neben ewig langen Gesprächen und Bänderknüpfen haben wir doch so einiges mit einander erlebt, wodurch ich jetzt auf meinen oben genannten Titel zurück kommen will. Tjjaaa, irgendiwe hats mich gepackt in der Zeit wo die Luise da war. Gleich am Montag sind wir ins Piercinggeschäft geganen, wo ich mir noch ein weiteres Loch in meinen Körper, genauergesagt in das kleine Ohrzäpfchen, hab machen lassen. Ich muss wirklich sagen, ich war tapfer. Denn dadurch, dass mir das Ding doch zweimal durchgestochen werden musste, ist mir beim zweiten Stich ein wirklich grauenhafter Schmerz durch den Körper geflossen, was nicht gerade erleichtert wurde durch die darauf folgenden Schwindel- und Kotzgefühle (verschuldet durch meine eigene Dummheit, nämlich nichts zu essen den ganzen Tag…..)Tja letzten Endes bin ich glücklich mit meinem neuen Schmuckstück! …und einmal Blut gleckt, hört man nicht so schnell auf mit diesen kleinen Veränderungen. So hat Adelman mir noch ein Band in mein Haar geknüpft und am nächsten Tag meine erste Dreadlocke gemacht!!!uiiiiuiuiuiui

Unsere weitere Woche ist dann nicht wirklich ruhiger gewesen. Angefangen von einer wunderschönen Wanderung in nahegelegene Höhlen (die in einem Kälteschauer endete), bis hin zu einem Wochenende voller Essen, Bänderknüpfen, Ausruhen, neue Leute kennen lernen und Feiern.

Angefangen hat alles mit dem Wiedersehn von Fernando, den wir schon auf Utila getroffen hatten und hier in Tegus wohnt. Irgendwie haben sich dann Fernando und Adelman übers Wochenende, was bis Montag ausartete bei uns eingepflanzt, was wir mit Freude hinnahmen. Denn so haben wir von leckeren Pfannkuchen, Omletts, Früchtesalaten, Coco-Baleadas bis hin zu einer verrückten Gemüsesalsa fast alle Wünsche erfüllt, die das Herz eines Liebhabers des Essens(wie ich es bin ;-)) begehren.

Am Dienstatg ist Luise dann aufgebrochen nach Nicaragua und später dann nach Costa Rica. Die Vroschrift ist nunmal, dass man alles drei Monate ein neues Visum erhalten muss um im Land bleiben zu können, aber so ganz unangenehm ist es auch nicht, da dies ja mit einer schönen Reise verbunden ist.
Trotzdem ist es schön zu wissen, dass wir uns in ca 10 Tagen vor dem grossen Abschied nochmal wiedersehn werden!!!

Posted by mary at 02:13:49 | Permalink | No Comments »

Monday, January 12, 2009

Honduras ist ein schönes Land!



Am Samstag bin ich von einer dreiwöchigen Reise mit meinen Eltern durch Honduras zurück gekehrt!

Ich bin voller neuer Eindrücke von diesem Land und kann gar nicht richtig glauben, dass die Zeit so schnell zu ende ging!

Wie ihr euch bestimmt vorstellen könnt, war allein das Abholen am Flughafen ein spannendes Erlebnis, nach diesen Monaten meine Elter wieder zu sehen und in die Arme zuschliessen - was war ich aufgeregt und hab mich gefreut. Um ihnen das honduranische Leben nicht vor zu enthalten, hatte ich gleich für ihren Ankunftstag eine fiesta geplant. Mit Freunden haben wir zusammen ein leckeres BBQ gemacht, mit Unmengen von Essen. Ich muss sagen, trotz meiner Ängste im Vorhinein, war es ein ganz toller Abend! Die Beiden haben sich wirklich gut geschlagen und mehr vom Spanisch verstanden als ich erwartet hatte!
In den nächsten zwei Tagen haben wir die Stadt und deren Umgebung erkundet, wobei mir nocheinmal lebhaft in Erinnerung gerufen wurde, wie schwierig meine ersten Schritte in diese Welt waren und mit welch einer Selbstverständlichkeit ich mich mittlerweile in diesem Land bewege!

Am Morgen des 24. haben wir uns auf den Weg nach La Ceiba gemacht, eine Stadt, die an der Nordküste des Landes liegt. Auf dem Weg haben wir Luise, eine Freundin von mir, die in Arte Accion Copan arbeitet getroffen. Zu viert haben wir uns dann auf die ersten Pfade unserer gemeinsamen Reise begeben. In Omegatours, am Fluss Cangrejal gelegen, ein wunderschönes Zimmer empfangen, was wir uns für den 24. gegönnt haben. Unseren 1. Weihnachtsfeiertag haben wir damit verbracht eine Wanderung in den Pico Bonito(2. größter Nationalpark) zu machen. Aus einer Wanderung von drei Stunden, wurde durch meinen geprellten Fusszeh und Papas Fotoleidenschaft, dann eine 6stündige Wanderung. Diese hatte sich jedoch dreifach gelohnt, da wir eine wunderschöne Landschaft erkundet haben und unser Weg, begleitet von kleinen Flüssen und Wasserfällen uns zu einem großen Wasserfall geführt hat, der wirklich atemberauben war.

Am nächsten Morgen haben wir uns aufgemacht zu den Dörfern, die an der einzigen befahrbaren Strasse dieses Gebietes liegen. Der Tag wurde durch nette Begegnungen und vielen Eindrücken einer anderen Kultur und Welt geprägt.

Am folgenden Tag trennten sich unsere Wege für zwei Tage, Luise ist bei Adelman(ihrem Freund) geblieben und hat Pico Bonito noch weiter erkundet, während wir uns aufgemacht haben zur Finca el Eden , oder auch Restaurante “Edelweiss”. Dieses kleine bayrische Restaurant befindet sich in der Nähe von La Ceiba,einem kleinen Ort namens Santa Ana. Durch einen Tip der deutschen Besitzerin von Omega Tours, sind wir zu Berti, einem bayrischen Auswanderer und seiner Familie gelangt. Hier haben wir zwei wunderschöne Tage verbracht. Nicht nur der einfache Stiel unseres am Fluss gelegenen Häusschens sondern auch die Herzlichkeit der Familie hatten ihren ganz eigenen Charme. Durch Glück und Zufall hatten wir die Möglichkeit mir Berti, seinen Töchtern und Freunden einen Ausflug zu den Lagunen an der Küste LaCeibas zumachen. Mit einer Lancha(ein kleines motorbetriebenes Boot) sind wir durch die Flüsse bis zum Bocca cerrado (geschlossener Mund)gelangt. Ein besonderer Anblick in dem eine süsswasser Lagune ins Meer mündet. Auf unserer Fahrt dort hin haben wir unzählige Tiere beobachten können und uns ganz von der Natur einnehmen lassen, da war ein leckeres einheimisches Fischgericht, bei unserem Bootsführer nur noch das i-Tüpfelchen!

Am Hafen von LaCeiba sind wir dann wieder auf Luise gestossen. Mit der Fähre ging es dann nach Utila(Bay-Islands). Hier haben wir, wie soll ich sagen einige Höhen und Tiefen durchlebt. Die Höhen waren, dass Luise und ich unseren Tauchkurs absolviert haben und uns jetzt als “Open Water Diver” bezeichnen dürfen.


Ein Ausflug zu den kleineren Inseln, die Utila umgeben, war ganz bestimmt auch ein besonderes Erlebnis! Was ich leider in nicht ganz so guter Erinnerung habe, da ich doch irgendwie etwas falsches gegessen hatte und mich dann das ein oder andere Mal meines Mageninhaltes entleeren musste - und das waren ganz sicher nicht die unliebsamen Überreste der Silvesternacht! ;-)

Mama und Papa hatten auch so ihre frustrierenden Erlebnisse auf Utila, von abspingenden Fahradketten, schlammigen Wegen und ernüchternden Müllbergen an karibischen Ständen bis hin zu Durchfallattacken. Aber im Großen und Ganzen war es dann doch ein Erlebnis für sich.

Unsere Reise hat uns dann weiter nach Tela geührt, ebenfalls an der Nordküste gelegen. Mittlerweile geübt im Umgang und Lesen von Reiseführern haben wir auch gleich ein wunderschönes Hotel entdeckt, mit einem atemberaubenden Ausblick auf Stadt, Meer und Berge, was uns dann doch für die Strapazen der letzten Tage entschädigte.

Von Tela aus haben wir einen Ausflug zu den Garifuna-Dörfern gemacht. Garifunas sind Einheimische die von den afrikanischen Sklaven der Spanier abstammen, die sich in Honduras angesiedelt hatten. Mit einem Bus ging es richtung Tornabe, von wo aus wir ein Taxi nehmen mussten um in das kleine Dörfchen Miami zu gelangen, was auf einer Landzunge zwischen Meer und Lagune gelegen ist. Von hieraus haben wir noch einen Ausflug mit einer Lancha duch die Mangrovenwälder gemacht. Wir konnten die Tierwelt sowohl als auch die kleinen Fischerboote kennen lernen. Ein besonderes Erlebnis, wenn man bedenkt, dass es in ein paar Jahren viell nicht mehr möglich sein wird, diese Dörfer auf diese Weise kennen zu lernen, da Tela eine riesen Hotelanlage in direkter Nähe dieser Dörfer bauen will!


botanischer garten a la honduras (BAMBUS)

Unser letztes Reiseziel hieß Copan, wo ich auch meine ersten drei Wochen in Honduras verbracht habe, dass wollte ich meinen Eltern natürlich nicht vorenthalten und da dies sowieso Luises Domiziel ist, hat sich eins ans andere angeschlossen.
Die Ruinen Copans sind zudem ein sehenswertes Kulturereignis. Von den Maya beeindruckt und dem kleinen schmucken Dorf Copan, haben wir hier unsere letzten drei Tage verbracht und mit einem Ausflug in den Vogelpark und einer Wanderung an einen wunderschönen Wasserfall abgeschlossen.
Der Abschied von Luise und das Ende der Reise ist uns allen nicht leicht gefallen, da wir doch in den letzten Wochen eine schöne Zeit miteinander verdrachte hatten und uns alle sehr nahe gekommen sind!
Um so schöner ist es zuwissen, dass wir doch alle irgendwann wieder nach Deutschland zurück kehren, wo ein Wiedersehn garantiert ist!!!
Eine letzte etwas dubiose Nacht hab ich dann noch mit Mama und Papa in San Pedru Sula verbracht, von wo aus sie nach Hause zurück gekehrt sind und ich nach Tegucigalpa, wo mich schon wieder eine fiesta nach der anderen erwartet haben!
Mit vielen lieben Grüssen , eure Marie

Posted by mary at 14:23:03 | Permalink | No Comments »

Sunday, December 21, 2008

jetzt sind es doch nur noch 4 stunden….

Ich sitzte gerade in meinem Bett und es sind nur noch knapp drei Stunden bis meine Eltern, hier in Honduras ankommen!!! - aber immerhin genug Zeit um die letzten drei wochen noch einmal revue passieren zu lassen!
Ich muss sagen, ich hab mich mittlerweil recht gut eingelebt hier in diesem Land - ich komm schon gar nicht mehr zur Ruhe vom vielen Weggehn und Arbeiten.
Meine Arbeit in Arte Accion trägt jetzt langsam Früchte,ich habe mittlerweile eine Warteliste, da ich die Nachfrage nicht mehr beantworten kann - das macht mich schon ein wenig stolz!! ;-) Ich arbeite momentan auch mit einer Psychologin zusammen und werde nach den Weihnachtsferien mich um Kontakte zu Frauenhäusern und anderen Institutionen kümmern, dass ich die Möglichkeit habe Leute weiter zu verweisen und somit trotzdem etwas für sie tun kann. Es ist gar nicht so einfach Entscheidungen zu treffen - wen nehme ich auf und wen nicht, da im Endeffect doch alle Hilfe benötigen…Ich merke auch, dass ich auf mich selbst auf passen muss, da ich doch einen ganzen Packen Verantwortung zu tragen habe hier in Arte Accion. Diese hat natürlich wie vieles seine zwei Seiten. Ich freue mich eigene Entscheidungen zu treffen, meine eigene therapeutische Haltung zu entwickeln und die Freiheit zu haben mich nach meinen Ideen zu entfalten, dennoch spüre ich manchmal eine grosse Verantwortung, wenn ich mit den Jugendlichen zusammen arbeite, die in manchen Fällen mehr als meiner Hilfe bedürfen - aber auch in diesen Fällen wusste ich mir zu helfen und habe bei den richtigen Leuten am Rockzipfel gezogen, wodurch auch die Psychologin eingeschaltet wurde.
Aber nach dieser Zeit von vier Monaten ist es schön zu erleben, dass die Jugendlichen richtiges Vertrauen zu mir haben und mit ihren Problemen zu mir kommen, mich auch ausserhalb des Rahmens der Therapie um Rat fragen.

Das Nacht- Kulturleben in Tegucigalpa bietet zudem auch mehr, als manch ein Reiseführer vermeldet. Wenn ich darüber nachdenke, dass ich in der letzten Woche jeden Abend auf einem Filmfestival war, im Cafe Theater angesehen habe oder im Spanischen Kluturcentrum eine Fotoausstellung betrachtet habe, muss ich sagen, dass mein Durst nach Kunst und Kultur hier mehr als gestillt wird - ich sehne mich manchmal richtig nach einem Abend ohne “Stimulation” ;-) Aber nein, ich will mich nicht beklagen!!! Es ist wirklich toll, ausgerechnet hier gelandet zu sein,es erfüllt mich mit diesen ganzen wundervollen creatieven Menschen zusammen zu sein und so viel zu erleben. Es ist manchmal wirklich nicht zu glauben, was in Deutschland so schwierig zu sein scheint,ist hier eine Selbstverständlichkeit. Die Menschen sind unheimlich offen und möchten ihre Kunst mit anderen teilen, dahin gegen hat man manchmal das Gefühl, dass in Deutschland/Europa die betrachtete Kunst ganz weit entfernt von einem ist - hier ist sie ganz nah!!!

So nah, wie meine Eltern jetzt auch sind!! Ist das jetzt schon soo lange her - bin ich wirklich schon 4 1/2 Monate hier??? Es scheint so! Wie das so oft ist, habe ich hierbei gemischte Gefühle! Auf der einen Seite ging alles so schnell und auf der anderen Seite kommt es mir so viel vor, weil ich so viel in dieser Zeit erlebt und gelernt habe, mich verändert habe…und doch sind es noch 7 Monate die mir bleiben und die ich warten muss….
Ich versuche das Leben zu genießen aus allem etwas zu schöpfen. Sowohl aus guten als auch aus schlechten Erfahrungen!
Also meine Lieben, ich wünsche euch ein schönes Weihnachtsfest und lasst es ordentlich krachen in der Nacht vom 31.12 aud den 1.!!!!

Posted by mary at 14:16:57 | Permalink | No Comments »